Zahnimplantate

Zahnbrücken, Implantatbrücke, Klebebrücke

Zahnbrücken, Verbundbrücke, Klebebrücke in Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)

ZahnersatzZahnbrücken sind ein Zahnersatz, mit denen der Zahnarzt die Lücken im Gebiss des Patienten schließen kann. Grundsätzlich können solche Lücken mit Zahnbrücken fast jeder Größe geschlossen werden. Doch müssen für jede Zahnbrücke noch mindestens zwei Pfeilerzähne enständig der Lücke vorhanden sein, die stabil und gesund im Kieferknochen sitzen. Diese Pfeilerzähne, welche später diese Zahnbrücke tragen, muss der Zahnarzt abschleifen(ca 30% des gesunden Zahnes), um eine Krone darauf zu befestigen. Die Zahnbrücke verbindet die beiden beschliffenen Kronen und schließt nun die Zahnlücke. Das Einsetzen von Zahnbrücken erfordert keinen chirurgischen Eingriff, wie es bei Implantaten notwendig ist. Zahnbrückn werden mit einem selbstabbindenden Zement eingesetzt. Dieser Behandlungsschritt ist meist ohne Zahnschmerzen verbunden. Anders als herausnehmbare Prothesen, sitzt eine Zahnbrücke fest im Mund des Patienten und muss regelmäßig und sehr gründlich gereinigt werden.

Ein Brückenanker sollte für Zahn und Zahnhalteapparat undschädlich sein, die Funktion des natürlichen Zahnes wiederherstellen, die physiologische Kontur wiedergeben, Schutz gegen äußere Insulte geben, gegen Frakturen auch in den Schmelzpartien sichern, die Reinigung leicht ermöglichen und zu einem ästhetisch vollwertigen Aussehen führen. 

Welche Formen von Zahnbrücken gibt es und welche Arten der Befestigung gibt es ?

Zahnbrücken besitzen in den meisten Fällen ein Metallgerüst, welches mit Keramik verblendet wird.
Es gibt auch die Möglichkeit einer Vollkeramikbrücke. Diese ist völlig metallfrei. Das Gerüst besteht dabei aus Zirkonoxid.

Folgende Arten der Zahnbrücken werden unterschieden:

  • Freiendbrücken
  • Schaltbrücken
  • Klebebrücken, Marylandbrücke
  • Teleskopbrücken
  • Implantatbrücken
  • Zahn-Implantat-Verbundbrücken
  • Provisorische Zahnbrücken
  • Langzeitprovisorische Zahnbrücken

Bei einer Freiendbrücke (Extensionsbrücke) befindet sich das Zwischenglied nicht zwischen zwei Brückenankern, sondern bildet das eine Ende der Brücke. Um eine Überbelastung auszuschliessen benötigt die Freiendbrücke immer zwei nebeneinander liegende Pfeilerzähne. Denn durch diese exzentrische Krafteinwirkung wirken massive Hebelkräfte auf die endständigen Pfeilerzähne. Auch darf die Freiendbrücke nur kleine Zahnlücken mit einem fehlenden Zahn überbrücken.

Bei sehr jungen Patienten, die eine Zahnbrücke benötigen und kein Implantat gesetzt werden kann, wird häufig eine Klebebrücke, auch Maryland-Brücke oder Adhäsivbrücke eingeklebt. Hier werden die Ankerzähne nicht überkront und müssen deshalb auch nicht beschliffen werden. Ein stark abgeschliffener Zahn kann in manchen Fällen absterben und muss dann wurzelbehandelt werden. Der Zahnarzt klebt den künstlichen Zahn von der Innenseite an die Nachbarzähne. Früher wurden Adhäsivbrücken mit einem Metallgerüst eingesetzt. (Marylandbrücke)  Aber das Metall lässt  nicht sehr gut am natürlichen Zahn verkleben. Oft lockerten sich diese Klebebrücken. Deshalb empfielt Dr.Frank Seidel in Kleinmachnow bei Berlin wenn möglich die Insertion eines Implantates und die spätere Versorgung mit einer Krone.
Heute benutzt man meist Vollkeramikbrücken oder glasfaserverstärkte Kompositbrücken (Targis-Vectris Brücke). Diese Klebebrücke kann man durch einen speziellen Kunststoffverbund sehr gut mit dem Zahn verkleben.Eine vorzeitige Lockerung dieser Brücke kann so vermieden werden.

Als besondere Form bei Zahnbrücken gibt es noch die herausnehmbare Teleskopbrücke. Wie bei einer Teleskopprothese, wird diese Brücke auf die Kronen aufgesteckt. Der Patient kann die Brücke bei Bedarf herausnehmen und außerhalb des Mundes reinigen. Sie sitzt sehr fest und bietet einen hohen Tragekomfort. Allerdings müssen die restlichen gesunden Zähne sehr stark beschliffen werden, da Teleskope viel Platz benötigen. Teleskopbrücken werden sehr häufig in Zusammenhang mit der Galvanoprothetik angewandt.

Implantatbrücken verbinden gesetzte Implantate untereinander. Um eine Implantatbrücke im zahnlosen Kiefer eingliedern zu können , müssen mindestens 8-10 Implantate als spätere Brückenpfeiler gesetzt werden. In sogenannten Freiendsituationen im Kiefer werden oft zwei bis drei Brückenpfeiler benötigt, um eine Implantatbrücke einsetzen zu können.

Oft wird diskutiert, ob man Zähne und Implantate zu einer Implantat-Zahnbrücke verbinden darf. Langjährige Forschungsergebnisse mit dem Ankylos-Implantat(Friadent)  haben gezeigt, dass solche Verbundbrücken sehr gut auch über einen längeren Zeitraum funktionieren. Voraussetzung für eine solche Implantat-Zahnbrücke sind stabile Pfeilerzähne mit einem gesunden Zahnfleisch.

Povisorische Zahnbrücken bestehen meist aus einfachem Kunststoff. Sie werden unmittelbar nach der Präparation der Pfeilerzähne bis zur definitiven Fertigstellung der Zahnbrücke eingesetzt. Der Patient muss in dieser Übergangsphase sehr vorsichtig beim Essen mit diesen Brücken umgehen, damit sie nicht vorzeitig herausfallen. Bei einer langtzeitprovisorischen Zahnbrücke wird eine längere Tragezeit eingeplant, um Nachbahrzähne und meistens auch das Zahnfleisch zu sanieren. Da diese Behandlungsschritte beim Zahnarzt einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, werden sie aus einem Gerüst aus Metall im zahntechnischen Labor hergestellt, um eine ausreichende Stabilität aufweisen zu können.

Vorteile einer Zahnbrücke gegenüber einer Prothese (herausnehmbarer Zahnersatz)

  • festsitzende Versorgung im Mund, d.h. nicht herausnehmbar wie bei der Prothese
  • kommt bei der vollkeramischen Versorgung dem natürlichen Zahn am nächsten, perfekte Ästhetik
  • sofortige Adaptierbarkeit für den Patienten, keine lange Gewöhnungsphase
  • hoher Tragekomfort
  • kein allergisches Potenzial bei der Vollkeramikbrücke

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der prothetischen Versorgung mit Zahnersatz durch Zahnbrücken und Zahn-Implantatbrücke beim Zahnarzt in Kleinmachnow bei Berlin erfahren ? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 12.05.2010
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