Zahnimplantate

Tinnitus

Tinnitus - Ich höre was, was du nicht hörst

Tinnitus - Medizinischer Fachausdruck für OhrgeräuscheTinnitus ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen.  Jeder Vierte von uns hat dieses Phänomen schon mal wahrgenommen. Insgesamt 10-290% der Gesamtbevölkjerung sind dauerhaft vom Tinnitus betroffen.So spricht man in Deutschland mittlerweile auch von einer Volkskrankheit. Meistens und glücklicherweise nur vorübergehend. Oft wird es als Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen, Knacken oder Klopfen erlebt. Den unterschiedlichsten Geräuschen im Kopf oder in den Ohren ist eins gemein: Bis auf seltene Ausnahmen hört sie nur der Betroffene selbst. Man spricht dann vom subjektiven Tinnitus. Der objektive Tinnitus beruht auf einer von außen wahrnehmbaren , zumindest messbaren Schallquelle. Der objektive Tinnitus ist im Vergleich zum subjektiven Tinnitus sehr selten. So ist das Thema Tinnitus mit vielen Mißverständnissen behaftet. Tinnitus sollte nicht als eigene Krankheit, sondern als ein Symptom einer anderen Krankheit betrachtet werden.

Tinnitus ist keine Krankheit

Tinnitus ist also ein Symptom, vergleichbar mit dem Kopfschmerz. Das Warnsigal Tinnitus zeigt uns eine Überlastung des Organismus im körperlichen und seelischen Bereich. In der Behandlung des Tinnitus müssen die Ursachen für dieses Symptom gefunden und behandelt werden.

Was sind denn nun die Ursachen von Tinnitus und kann er auch vom Zahnarzt behandelt werden ? 

Als Ursachen kommen Hörbeeinträchtigungen, Lärmschäden, Morbus Menière (Drehschwindel) und andere organische Erkrankungen in Betracht.  Der Hörsturz ist oft von einem Tinnitus begleitet. Probleme mit der Halswirbelsäule oder im Zahn-Kiefer-Bereich können auslösende oder verstärkende Ursachen haben. Oralchirurg Dr. Frank Seidel aus Kleinmachnow bei Berlin sieht die Craniomandibuläre Dysfunktion als prävalenten Faktor des Tinnitus-Syndroms bei seinen Patienten als Auslöser sehr häufig im Praxisalltag. Ein Zusammenhang zwischen Zahnschmerz-Symptomen und Dysfunktionen des stomatognathen Systems über das koexistente Auftreten von Tinnitus und temporomandibulären Fehlfunktionen sind dem Kollegen aus Berlin seit langem bekannt. Die Hälfte aller Betroffenen Tinnitus-Patienten geben auch Lärm und Stress als den aulösenden Faktor für Tinnitus an. Im Rentenalter kommen noch Blutdruckprobleme, Halswirbelsäulendegeneration und Kiefergelenksbeschwerden als denkbare Ursachen für einen oft hartnäckigeren Tinnitus hinzu.


Oft lassen sich die Ursachen beheben oder gut behandeln. Häufiger werden jedoch für einen Tinnitus gar keine organischen Ursachen gefunden. Hier gerade muss der Denkansatz der Ganzheitlichen Zahnmedizin als Behandlungsmethode greifen. In den meisten Fällen kann das Ohrgeräusch wieder völlig abklingen, es kann aber auch bleiben. Dies wird nach einigen Wochen mit Tinnitus um so wahrscheinlicher. Darum ist eine frühzeitige Behandlung im Notfall angezeigt.

Da prinzipiell jede Erkrankung im Organismus mit einem Tinnitus-Symptom einhergehen kann, ist es unbedingt erforderlich im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung eine umfassende und detaillierte Krankheitsgeschichte aufzunehmen und entsprechende körperliche Untersuchung durchzuführen.  Dazu ist oft die Beurteilung interdisziplinär zusammenarbeitender Fachärzte erforderlich, z. B. HNO, Internist, Orthopäde, Neurologe, Zahnarzt oder Psychiater. Das Team um Dr.Frank Seidel aus Berlin hat ein Netzwerk aufgebaut , welches die spezielle Behandlung des Tinnitus eben auf dieser Basis ermöglicht.

Der Tinnitus kann nach einiger Zeit von alleine wieder völlig abklingen. In manchen Fällen bleiben die störenden Geräusche allerdings bestehen, was mit zunehmender zeitlicher Dauer der Tinnitus - Wahrnehmung immer wahrscheinlicher wird. Daher ist eine frühzeitige Behandlung direkt nach Auftreten der ersten Symptome unbedingt erforderlich. Bei einem Tinnitus unbekannter Ursache, insbesondere aber bei einem akuten Tinnitus, erfolgt eine Therapie mit sogenannten Glukokortikoiden. Zusätzlich können Infusionen mit Mitteln zur Blutverdünnung, denen oftmals auch durchblutungsfördernde Mittel zugesetzt sind, in zunehmender Dosierung verabreicht werden. Außerdem sollte bei einem akuten Tinnitus immer auch die Möglichkeit eines Hörsturzes in Betracht gezogen werden.Bleibt eine medikamentöse Therapie erfolglos, besteht bei akutem Tinnitus eine weitere Behandlungsmöglichkeit in der so genannte hyperbaren Sauerstofftherapie. Bei dieser Therapieform, die auch als hyperbare Oxygenation bezeichnet wird, befindet sich der Patient in einer Überdruckkammer und atmet reinen Sauerstoff über eine Atemmaske ein. Durch die künstlich erzeugten Überdruckbedingungen wird das Blut und Gewebe nun verstärkt mit Sauerstoff versorgt, wodurch auch mehr sauerstoffreiches Blut zum Innenohr transportiert wird. Durch die verstärkte Versorgung mit Sauerstoff klingen die Tinnitussymptome in einigen Fällen wieder ab. Die hyperbare Sauerstofftherapie macht, ebenso wie die Infusion durchblutungsfördernder Mittel, allerdings nur dann Sinn, wenn eine Minderdurchblutung des Innenohres als Ursache des Tinnitus vorliegt

Bei einem chronischen Tinnitus wird in der Regel ein spezielles Hörgerät (Tinnitus-Masker) angepasst, das den Tinnitus durch "weißes Rauschen" überdeckt. In manchen Fällen können auch psychosomatische Behandlungen zum Erfolg führen. Hierbei versucht der Betroffenen den Tinnitus einfach zu "überhören", in dem er sich auf andere Geräusche konzentriert.  Der Tinnitus ist am unangenehmsten, wenn keine weiteren Umweltgeräusche mehr zu hören sind. Das heisst, wenn im Raum Stille herrscht.  Dies ist besonders in der Nacht während der Einschlafphase der Fall. Das Tinnitus-Geräusch wird dann automatisch hervorgehoben und in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit gelenkt.

Selbstbehandlung des Tinnitus mit dem Laser möglich ? 

Mit einer patentierten Schweizer Softlaser-Technologie wurde eine Lösung gefunden, um Tinnitus (Ohrensausen) und ähnliche Innenohrerkrankungen wie Tinnitus-bedingte Schwerhörigkeit, Druck im Ohr, Morbus Ménière (Schwindel), Hörsturz und Hörverzerrung selbst zu behandeln. 
Das Softlaser-System EarLaser besteht aus dem MedicLaser (5mW Leistung und 650nm Wellenlänge) und dem Kopfbügel EarTool (Glasfaser Lichtleiter ins Ohr). Das Gerät wurde so konzipiert, dass die Behandlung eines Tinnitus von zu Hause durchgeführt werden kann. Vor allem therapiebegleitend ist die Laser-Behandlung besonders erfolgversprechend. 
Die Behandlung des Tinnitus mit dem speziellen Laser ist völlig sicher und schmerzlos. Der Laserstrahl durchdringt selbst tiefere Unterhautschichten und wirkt so als heilsame Biostimulation direkt auf den Stoffwechsel im Bindegewebe. Dies führt zur rasanten Regeneration der Hörzellen, zur Stimulation des Immunsystems, zur Forcierung der Zellteilung und zur Aktivierung bestimmter Abwehrmoleküle. Mit diesem System konnten bereits über 10'000 Tinnitus-Betroffene erfolgreich behandelt werden.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Sofortbehandlung von Tinnitus und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Spezialisten beim Zahnarzt in Kleinmachnow bei Berlin erfahren ? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)

Wie kann ich mir selbst helfen ?

Autogenes Training, aktiver Stressabbau in Kombination mit gesunder Lebensführung können sehr einfach das Stressymptom Tinnitus abbauen. Nackenverspannungen, CMD können  Ursache und Schlafstörungen die Auswirkung von Tinnitus sein. Beides kann mit dem musiktherapeutischen Klangkissen (MusicPad) erfolgreich behandelt werden. Zusammen mit Klangtherapie CDs (CD-Sleep als Einschlafhilfe, CD-Meditation zur Klang-Eindämmung) kann ein optimales Resultat erzielt werden.

Der NatureMasker beruht auf der Erkenntnis, das Tinnitus-Geräusch in den Hintergrund treten zu lassen, indem er es von Natur-Geräuschen aus der Umwelt überdeckt. Die Naturgeräusche werden vom Gehirn als angenehmer empfunden, als das jeweilige Tinnitus-Geräusch. Durch die dadurch geringere Wahrnehmung des Tinnitus-Geräusches wird auch gleichzeitig der persönliche Stressfaktor abgebaut und somit auch eine zusätzliche Beruhigung des Tinnitus-Geräusches bewirkt.
Der NatureMasker verfügt über 7 Naturgeräusche wie Seewellen, Bachrauschen, Regen, Waldgeräusche, Vogelzwitschern, Herzklopfen und Rauschen, welche individuell gewählt werden können.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.08.2009
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