Camlog Implantat
Implantatzentrum Berlin & Brandenburg - Das Camlog Implantat
Geschichte des Camlog Implantates
Das CAMLOG® Implantat System wurde im Jahr 1999 in Deutschland eingeführt. Das Implantatsystem Camlog ist charakterisiert durch eine Vielzahl an Systemkomponenten bei gleichzeitig einfacher Anwendung und basiert auf langjähriger implantatprothetischer Erfahrung eines Teams unter der Leitung von Dr. Axel Kirsch . Gemeinsam mit Dr.L. Ackermann, ZTM G. Neuendorf und Walter Dürr wurde ein innovatives Implantat-Produkt vor allem für den prothetisch interessierten Zahnarzt entwickelt. So wurde das Camlog-Implantat-System durch ein firmeneigenes Forschungs-und Entwicklungsteam in Zusammenarbeit mit Klinikern, Universitäten und Zahntechnikern und Zahnärzten aus der Praxis kontinuierlich weiterentwickelt und dementsprechend zeitgemäß angepasst. Camlog feierte in diesem Jahr sein erfolgreiches Firmenjubiläum in Dresden.
Camlog - Implantat Systembeschreibung
Herzstück Camlog-Implantat-Systemes Systems ist das patentierte „Tube-in-Tube™-Design", das für eine präzise, mechanisch feste und rotationsstabile Implantat-Abutment-Verbindung sorgt. Das System beinhaltet ein Minimum an Komponenten und ist deshalb für Kliniker, Zahntechniker und Assistenz gut überschaubar und durchaus anwenderfreundlich. Gleichzeitig weist die Tube in Tube Verbindung des Camlog-Implantat-Systemes keinen so hohen Dichtigkeitswerte für das periimplantäte Gewebe auf wie bakteriendichte Konusverbindungen(z.B. Ankylos-Implantat). Alle Camlog Implantate besitzen die Camlog-Tube in Tube-Implantat-Abutmentverbindung. Die vier verschiedenen Implantataußengeometrien besitzen durchmesserentsprechend diesselbe Innengeometrie. dadurch ist der Einsatz verschiedener Implantatgeometrien in einem Kiefer ohne prothetische Einschränkung möglich. Die Implantatformen sind überwiegend im schraubenförmigen Design orientiert und besitzen eine wurzelanaloge Form. Aber auch eine zylinderförmige Linie ist bei diesem Camlog-Implantat-System auf dem Markt.
Die Oberflächenstruktur des Camlog-Implantat-Systemes haben im enossalen Teil (Anteil welcher sich im Knochen befindet)eine titanplasmabeschitete Oberfläche. Die sogenannte Screw-Line des Camlog-Implantat-Systemes besitzen im koronalen Bereich einen maschinierten Anteil und ansonsten eine gestrahlte, säuregeätzte Oberfläche. Dies soll zu einer schnelleren Osseointegration dies Implantatsystemes führen. So führt in der prothetischen Betrachtung die sogenannte Tube in Tube Verbindungskonnektion zu einer relativ hohen Festigkeit der Abutments(Implantataufbauten) gegenüber den Dauerbelastungen von Kronen und Brücken im Mund. Alle Camlog-Implantate werden aus Reintitan Grad 4 gefertigt. Die prothetischen Aufbauteile werden aus einer Titanlegierung hergestellt. Für den ästhetischen Fronzahnbereich bei einer anspruchsvollen Zahnkosmetik stehen keramische Aufbauten aus Zirkon zur Auswahl. das Op-Instrumentarium des Camlog Implkantat erlaubt eine minimalinvasive operative Behandlungsweise gemäß den Richtlinien des SIC.
Die Implantate der SCREW-LINE und der CYLINDER-LINE sind in den Durchmessern 3.3 mm, 3.8 mm, 4.3 mm, 5 mm und 6 mm erhältlich. Implantate der ROOT-LINE und der SCREW-CYLINDER-LINE sind in den Durchmessern 3.8 mm, 4.3 mm, 5 mm und 6 mm verfügbar. CAMLOG® Implantate sind in den Längen 9 mm, 11 mm, 13 mm und 16 mm erhältlich.
Für welche Indikationen im Kiefer ist das Camlog-Implantat geeignet ?
Als Suprakonstruktionen auf diesem Camlog-Implantatsystem werden zementierte Einzelkronen, Brückenkonstruktionen, verschraubte Stege für Deckprothesen, Teleskopkonstruktionen für Deckprothesen und kugelverankerte Aufbauten für sogeannte Coverdenture Prothesen empfohlen. Durch die Rotationsstabilität der Camlog-Verbindung und die hohe Fertigungs-Präzision eignet sich das Camlog-Implantat ausgezeichnet für die Herstellung von Doppelkronen-Prothesen.
CAMLOG® GUIDE SYSTEM
Die Komponenten des CAMLOG® Guide Systems dienen der schablonengeführten Aufbereitung des Implantatbettes.
Die Implantatplanung mit einem 3D-System bietet dem Zahnarzt bei der Umsetzung mit dem CAMLOG® Guide System eine einfache und sichere Aufbereitung des Implantatbettes und Implantation. So können alle physiologischen Strukturen können bei der Planung der genauen Implantatposition berücksichtigt werden.
Aufgrund der exakten 3D-Planungsmöglichkeit der Implantatpositionen kann mit Hilfe der labortechnischen CAMLOG® Produkte die provisorische Versorgung schon vor dem eigentlichen Eingriff hergestellt werden. Somit ist auch die sofortige Eingliederung eines Provisoriums nach der ambulanten Operation möglich.
Camlog - jetzt auch mit Innenkonus - Das neue Conelog Implantatsystem
Conelog Srew-Line Implantate verfügen jetzt auch über einen selbsthemmneden Innenkonus und die beliebte, bewährte Camlog Indexierung mit den drei Nuten im Implantat und den korrespondierenden Nocken am Abutement. Die Konusverbinding wird als die bakteriendichteste Verbindung zwischen Implantat und Implantataufbau in der Implantatprothetik angesehen . Führende Implantatsysteme wie das Ankylos-Implantatsystem arbeiten seit Jahrzehnten mit dieser erflogreichen Connection. Bei dem Conelog-Implantatsystem der Firma Camlog kommt der Konus erst zum Einsatz, wenn er benötigt wird - beim Einsetzen der Abutments. Für die Firma Camlog ist es eine Frage der Philosophie und der persönlichen Erfahrung des Anwenders, ob er ein parallelwandiges oder konisches Verbindungsdesign bevorzugt. Camlog -und Conelog Implantate haben die gleiche Außengeometrie und werden innerhalb des chirurgischen Ablaufes mit dem gleichen Implantat-Instrumentarium inseriert.
Headquarters Camlog Implantat:
CAMLOG Biotechnologies AG, Steingraben 22, CH-4051 Basel
Literatur zum Camlog-Implantat
Das Camlog-Implantatsystem, Witkowski, S., Implantologie 8 (2000), Nr. 3, Seite 311, Quintessenz Verlag Berlin
Die Camlog-Verbindung, Kirsch, A., Ackermann, Karl L. , Nagel, R., Dürr, W., Die Quintessenz 50 (1999), Nr. 10, Quintessenz Verlag Berlin
Erfassung, Ursachen und Folgen von Mikrobewegungen am Implantat-Abutment-Interface, Zipprich, H., Weigl, P., Lange, B., Lauer, Hans-Chr., Implantologie 15 (2007), Nr. 1, Seite 31 - 46, Quintessenz Verlag Berlin
News zum Thema Camlog-Implantat:
Dr.med.dent. Frank Seidel
Zahnarzt für Oralchirurgie
TSP Implantologie
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