Zahnimplantate

Antibiotika

Antibiotika - Therapie beim Zahnarzt in Kleinmachnow bei Berlin

Antibiotika in der Zahnarztpraxis - Welchen Stellenwert hat die lokale Gabe beim Zahnarzt?Grundsätze zur Verordnung von Antibiotika in der Zahnarztpraxis

Die Gabe von Antibiotika in der Zahnarztpraxis unterliegt strengen Regeln. Fehler und Gefahren bei der Verabreichung von Antibiotika lassen sich nur durch den rationiellen und überlegten Einsatz in der Zahnheilkunde vermeiden. So sollten Antibiotika nur aufgrund einer kritischen Indikationsstellung in der Zahnarztpraxis eingesetzt werden. Zahnschmerz-und Schwellungszustäne unbekannter genese sowie Fieber sind keine Indikation für die Gabe eines Antibiotikums. Antibiotika können dann indiziert sein, wenn eine lokale zahnärztliche Behandlung des Infektionsortes, z.B. durch eine Abszeßinzision, Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion, Weisheitszahnentfernung akut nicht möglich ist oder nicht ausreicht. Antibiotika können aber weder die fehlende oder abgeschwächte körpereigene Abwehr noch die Einhaltung der chirurgischen Grundprinzipien ersetzen. Antibiotika sollten nicht aus einem falschen Sicherheitsbedürfnis vom Zahnarzt oder routinemäßig verordnet werden. Da in der Zahnarzt-Praxis in der Regel eine Zahninfektion und somit ein relativ konstantes Erregerspektrum vorliegt, kann neben der chirurgischen Therapie die Auswahl der notwendigen Antibiotika aufgrund des zu erwartenden Keimspektrums vorgenommen werden. Wichtig ist, dass das ausgewählte Antibiotikum die nachgewiesenen bzw. erwarteten Bakterien erfasst und gewährleisten, dass am Ort der Infektion therapeutisch wirksame Spiegelwerte erreicht werden. Die Antibiotika-Therapie in der Zahnarztpraxis ist heute weitgehend eine Behandlung mit oralen Präparaten. Parenteral applizierbare Antibiotika kommen vor allem in der Klinik in Betracht. Die ambulante orale Therapie in der Zahnarztpraxis verlangt aber vom Patienten ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein, Zeitintervalle uund Dosierungen einzuhalten. So ist die genaue Erläuterung der Antibiotika-Einnahme durch den Zahnrzt hier also von ganz besonderer Bedeutung.

Welchen Stellenwert hat die lokale Gabe von Antibiotika in der Zahnart-Praxis ?

Die lokale antibakterielle Chemotherapie sollte laut Dr.Frank Seidel aus Kleinmachnow bei Berlin nicht überbewertet werden. Bei ausreichendem Abluß nach außen ist der therapeutische Nutzen eher gering zu bewerten. Da die verwendeten Antibiotika kaum oder gar nicht resorbiert werden, ist eine tiefer in das Gewebe gehende Wirkung nicht zu erwarten. Es ist daher naheliegend, dass man die lokale Antibiotika-Therapie wegen der Gefahr der Resistenzentwicklung, Sensibilisierung und Störung der physiologischen Mundflora möglichst drastisch einschränkt und durch gut verträgliche Antiseptika substituiert.

Wie lange dauert eine adjuvante Therapie mit Antibiotika und wie kann man Nebenwirkungen vermeiden ?

Als Mindestdauer einer Therapie mit Antibiotika im Rahmen einer Infektion wird eine Zeitdauer über insgesamt von 5 Tagen angesehen. Die Antibiotika-Therapie sollte möglichst frühzeitig einsetzen, weil sonst ihre Wirkung wegen der sich bildenden Abkapselung durch die Abszeßmembran auf die Bakterien nicht mehr zu erwarten ist. Sind seit dem Ausbruch der Zahnentzündung mehr als 36 Stunden vergangen, dürfte eine antibiotische Therapie in der Zahnarztpraxis allein nicht mehr erfolgsversprechend sein. Die Einnahme der Antibiotika ist grundsätzlich 2-3 tage nach Abklingen der akuten Zahnentzündung fortzusetzen, um Rezidive zu vermeiden. Unnötige Langzeittherapien sind in der ambulanten Zahnarztpraxis abzulehnen. Die sogenannte Infektionsprophylaxe bei chirurgischen Eingriffen beim Zahnarzt sollte - falls überhaupt indiziert - nur als perioperative Kurzzeitprophylaxe (bis zu 48 Stunden) durchgeführt werden. Die Anwendung von Antibiotika sollte imer in der entsprechenden , vollen Dosierung erfolgen. 

Wichtigste Prophylaxe von Nebenwirkungen mit Antibiotika ist eine eingehende Anamnese so Dr.Seidel aus Kleinmachnow bei Berlin. Insbesondere ist nach Allergien und Leber- und Nierenfunktionsstörungen zu fragen. Von besonderer Bedeutung ist die Auswahl der Antibiotika bei Schwangerschaft. Im Zweifelsfall sollte Rücksprache in einem ganzheitlichen Behandlungsansatz z.B.mit dem behandelnden Internisten bzw. Frauenarzt genommen werden. Generell solten Patienten, welche mit Antibiotika in der Zahnarztpraxis behandelt werden regelmäßig nachkontrolliert werden, um Nebenwirkungen rechtzeitig zu erkennen.

Welche Indikationen zur Antibiotika-Therapie gibt es ? 

In der Zahnarztpraxis ist die Domäne der Antibiotika-Therapie das entzündliche Weichteilinfiltrat. Meist tritt es im Zusammenhang mit einer Wurzelkanalbehandlung auf. Weitere Behandlungsschwerpunkte in der Zahnarztpraxis von Dr.Frank Seidel aus Kleinmachnow bei Berlin sind:

Sekundär können Antibiotika in der Zahnarztpraxis zur Infektionsprophylaxe indiziert sein. Eine absolute Notwendigkeit hierfür liegt bei allen krankhaften Veränderungen der Herzklappen, Status nach bakterieller Endokarditis, erworbenen Herzfehlern sowie künstlichen Herzklappen vor. Auch Patienten mit einer eingeschränkten Infektabwehr oder reduziertem Allgemeinzustand benötigen bei chirurgischen Eingriffen in der Zahnarztpraxis eine Antibiotika-Prophylaxe.

Antibiotika meist nur wirksam bei Krankheiten, die durch Bakterien verursacht werden
Antibiotika sind wirksam gegen Bakterien(Parodontose, Entzündungen durch Weisheitszähne oder Wurzelreste), doch bei einer Grippe handelt es sich um eine Erkrankung durch Viren. Viren nutzen die Zellen des Körpers als Wirt, schädigen und schwächen diese entsprechend. Aufgrund der Virenerkrankung kommt es zu Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und Nackenschmerzen. Meist ist auch Fieber ein Begleitsymptom.

Häufige Einnahme von Antibiotika kann zu einer Resistenz führen
Beim Einsatz von Antibiotika gegen Viruserkrankungen kann durch eine häufige Einnahme das Problem resultieren, dass auch gesunde Bakterien geschädigt werden. Andere Bakterien dagegen werden unterstützt, resistent gegen das Antibiotikum zu werden. Je häufiger Antibiotika eingenommen werden, umso mehr erfolgt eine Anpassung der Bakterien, sodass diese Antibiotika den Bakterien nicht mehr schaden können. Der Zahnarzt setzt  Antibiotika gezielt bei der Behandlung von Parodontose ein. Hier wird ein sogen. Abstrich genommen und der Bakterienstamm bestimmt, welcher am sensibelsten auf Antibiotika reagiert. Somit kann eine Parodontosebehandlung optimal systemisch mit Antibiotika unterstützt werden.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Therapie mit Antibiotika beim Zahnarzt in Kleinmachnow bei Berlin erfahren ? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 07.12.2011
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