Ästhetische Zahnmedizin bei Dr. Seidel in Berlin
Was ordnet man eigentlich unter dem Begriff ästhetische Zahnmedizin ein ?
Schöne Zähne sind ihr schönster Schmuck. Dieser in den Medien oft zu findende Slogan unterstreicht den Stellenwert, den nicht nur unsere heutige Gesellschaft der ästhetischen Zahnmedizin beimisst. So wird die Schönheit eines Gesichtes im Wesentlichen durch unsere Zähne bestimmt. Zähne stehen seit Jahrhunderten für Vitalität, Durchsetzungsvermögen, Sympathie und auch Erotik. Zahnschmuck ist z.B. keine Erfindung in der heutigen Zeit, sondern in allen Kulturen aller Zeiten zu finden. Sicherlich ist unter der Begriffsbildung ästhetische Zahnmedizin hauptsächlich ein optimierter Zahnersatz nach dem Vorbild der Natur gemeint. Schöne, weiße Zähne mit einem klaren Lachen machen jünger, schöner und sexy. Alte, dunkle Amalgamfüllungen, verfärbte Zähne, Zahnstein und großflächig gebrochene Kunststoffüllungen haben sicherlich nichts mit ästhetischer Zahnmedizin zu tun. Man muß sicherlich die einzelnen Fachgebiete in der Zahnmedizin näher beleuchten, um ästhetische Zahnmedizin näher zu definieren:
Zahnextraktion: Durch eine sogen. Socket Preservation unmittelbar nach einer Zahnentfernung kann Knochen und Weichgewebe mit Knochenersatzmaterialien und Membranen sowie Kollagenschwämchen auf einem optimalen Niveau erhalten werden. Für eine spätere Implantation kann auf mögliche Augmentationen und Zweiteingriffe verzichtet und so ein Optimum an "Roter Ästhetik" vorbereitet werden. Mit künstlichen 3 D Kollagenmatrixen (Mucograft*)wird mittlerweile innerhalb der ästhetische-n Zahnmedizin die Breite des keratinisierten Gwebes um Zahn oder Implantat vergößert.
Implantologie: War man früher bei den Zahnimplantaten der Meinung, dass eine ausschließliche Osseointegration den Erfolg einer Implantatbehandlung beschreibt, ist man mehr denn je bemüht Verhältnisse in der ursprünglichen Ausgangssituation (rote-weiße Ästhetik ) wiederherzustellen. Eine gute Implantatplanung mit späterer, navigierter Implantatsetzung ist heute in vielen implantologischen Zahnarztpraxen Standard. Nur mit diesen äußerst präzisen Navigationsverfahren können Zahnimplantate derart in den Knochen implantiert werden, dass später exakt passende und optisch einwandfreie Implantatkronen und Implantatbrücken dem Patienten eingesetzt werden können. Wenn Zahnfleisch und Knochen bei diesem Verfahren in unzureichender Qualität und Quantität vorhanden sein sollten, wird dieses Defizit durch die Augmentation(Aufbau) von Knochen oder auch Weichgewebsaugmentation später ausgeglichen. Sobald die Implantate gut eingeheilt sind(Osseointegration) erfolgt möglichst schonend die Freilegung ebensolcher zur Anfertigung des geplanten Zahnersatzes. Hier wird nach den Richtlinien des SIC durch spezielle Verschiebeplastiken im Weichgewebsmanagement versucht, eine optimale Ausgangsposition für eine ästhetische Zahnmedizin zu finden. Keramische Implantate geben bei sehr dünner Gingiva im Fronzahnbereich weitere Gestaltungsmöglichkeiten bei der implantat-prothetischen Rehabilitation in der ästhetischen Zahnmedizin.
Vollkeramik und Kunststoff: Durch die Weiterentwicklung bei der zahntechnischen Herstellung volllkeramischer Zahnkronen und Brücken können heute alle Zahnfarben geschichtet und transparente Zonen kunstgerecht hergestellt werden. Auch im Chair-side Bereich ermöglichen mittlerweile CAD-CAM-Techniken Sofortherstellungen von z.B. Teilkronen in der ästhetischen Zahnmedizin durch computergesteurte , fotooptische Systeme (Cerec). Bei kleineren Zahnfüllungen haben sich in der ästhetische-n Zahnmedizin hochwertige, keramisch verstäkte Composite-Systeme durchgesetzt. Probleme sind hier nachwievor sensible Zähne bei deren Verarbeitung in der Zahnbehandlung von Karies.
Parodontosebehandlung: Zahnstein, Plaque, Entzündungen im Parodontium lassen unschöne, lange und vorallem lockere Zähne entstehen, die später zum Zahnverlust führen können. Durch die GBR(Guided Bone Regeneration) mit dem Einsatz von resorbierbaren Membranen und geeigneten Regenerationsmaterialien(Emdogain) kann bei entprechender Vorbehandlung(offene Kurretage) verlorengegangene Substanz am Zahn aufgebaut und regeneriert werden. Durch eine spätere optimale Mundhygiene lassen sich so chronische Krankheitsverläufe wie Zahnfleischentzündungen am Parodontium stoppen und gewähren langfristig den Erhalt der Zähne innerhalb der ästhetischen Zahnmedizin.
Dr.med.dent. Frank Seidel
Zahnarzt für Oralchirurgie
TSP Implantologie
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