Oralsex und Krebs
Oralsex, Früherkennung - Krebs in der Mundhöhle
Sind Oralsex und Zungenküsse krebserregend ?
Oralsex-Kontakte, Zungenküsse und andere Spielchen im Mund sind nach einer Studie zweier amerikanischer Universitäten mit einer oralen HPV-Infektion assoziiert und könnten für die Zunahme der HPV-positiven Tonsillenkarzinome verantwortlich sein.
So hat sich die Zahl der HPV-positiven Tonsillenkarzinome in den letzten 40 Jahren verdreifacht und pro Jahrzehnt ist nach der Prognose dieser Studie mit einer Verdopplung der Inzidenzrate zu rechnen. Waren früher die meisten Tonsillenkarzinome durch häufiges Rauchen verursacht, so spielt heute das humane Papillomavirus die größte Rolle.
Wo die Ursache dieses gefährlichen Trends liegen kann, lässt eine Populationsstudie an Kontrollpatienten einer Hals-Nasen-Ohren-Klinik bzw. an Studenten zweier amerikanischer Universitäten vermuten. Die orale HPV-Infektion (durch Orlasex) wurde bei 4,8% von 332 Kontrollpatienten mit Oralsex einer HNO-Ambulanz und bei 2,9% von 210 Studenten im Alter zwischen 18 und 23 Jahren festgestellt. Unter den Kontrollpatienten nahm das Risiko einer Infektion mit der Zahl der Lebenszeit-Sexualpartner zu, wobei dieser Trend für den Oralsex wesentlich ausgeprägter war als für die vaginalen Kontakte. Bei den College-Studenten bestand eine Assoziation mit der Zahl der Sexpartner mit Oralsex-Kontakten und Zungenküssen, jedoch nicht mit den vaginalen Sexualkontakten. Als Deepthroating oder Deep Throat wird eine Variante des Oralsex bezeichnet, bei der der Penis gänzlich im Rachen aufgenommen wird. Mit der Stimulation von zahlreichen Nervenendungen im hinteren Rachenraum (wird von einigen Menschen als sexuell anregend empfunden), ist meist die Provokation eines reflexartigen Würgereizes verbunden.
Es ist weltweit die erste Untersuchung, die eine Assoziation zwischen der Zahl von Zungenküssen und Oralsex und der Häufigkeit der oralen HPV-Infektion nachweist. Dazu könnte auch passen, dass in der Untersuchung des Karolinska-Instituts die Patienten mit HPV-assoziierten Tonsillenkarzinomen im Durchschnitt zehn Jahre jünger sind als die "klassischen" Patienten mit raucherinduzierten Tonsillenkarzinomen. Zungenküsse und Oralsex scheinen also infektionsepidemiologisch nicht problemlos zu sein.
Früherkennung das A und O bei Krebs in der Mundhöhle
Der Zahnarzt ist einer der ersten Ärzte die meist den Krebs in der Mundhöhle entdeckt. So gehört zu jeder zahnärztlichen Untersuchung die Mundhöhleninspektion nach tumörosen Veränderungen. Für den Patienten ist es wichtig einmal im Jahr eine regelmäßige Prophylaxe und eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung bei seinem Zahnarzt vornehmen zu lassen. Krebsvorsorge - Mundkrebs erkennen, bevor er entsteht: Wir setzen in der oralchirurgischen Zahnarztpraxis Dr.Seidel im Bedarfsfall sowie auf Wunsch zur Ausschlussdiagnostik von Krebs in der Mundhöhle eine moderne, schmerzfreie und zielsichere Untersuchungsmethode (Abstrich/ Exfoliativzytometrie) ein. Der Original-Abstrich für die Mundhöhle wurde von den beiden Universitätsprofessoren Dr. Torsten W. Remmerbach (Universität Leipzig, Griffi th University Brisbane) und Dr. Alfred Böcking (Universität Düsseldorf) entwickelt. Es ist seit 1997 im klinischen Routineeinsatz und hat sich bereits bei der Früherkennung von Krebs in der Mundhöhle bewährt. Durch die mehrmalige Wiederholung des Abstriches pro Tumor-Verdachtsstelle erreichen Sie mit diesem Frühdiagnostiksystem eine extreme Sicherheit. Dies gewährleistet eine optimale Menge an gewonnenen Zellen und führt zu guten Ergebnissen bei der Untersuchung durch erfahrene Pathologen. Krebspatienten können sich jetzt unter einer Hotline speziell beraten lassen, um den richtigen Weg für ihre Behandlung finden zu können.
Originalquelle zum Thema Oralsex und Infektionen: G. D'souza et al. Oral sexual behaviors associated with prevalent oral human papillomavirus infection. J. Infect. Diseases 199 (2009) 1263-1269
Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Krebsvorsorge in der Zahnarztpraxis von Dr.med.dent. Frank Seidel erfahren ? Wir bieten Ihnen ein speziell auf alle Altersgruppen entwickeltes Prophylaxe-Programm. Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:
Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)
Dr.med.dent. Frank Seidel
Zahnarzt für Oralchirurgie
TSP Implantologie
Förster - Funke - Allee 104
14532 Kleinmachnow-Berlin
Tel.: 03 32 03-85 200
Notruf: 0174-1610060
Anmeldung:
Montag-Freitag
08.00 - 20.00 Uhr
Samstag
08.00 - 13.00 Uhr
