Krebsvorsorge und Erkennung von Mundschleimhauterkrankungen durch Zahnarztbesuch
Mundschleimhauterkrankungen - Krebserkennung - Zahnarztbesuch
Berlin: Mundschleimhautveränderungen früh erkennen und behandeln
Berlin, 03. Februar 2010 - „Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind ein wichtiger Teil der Krebsvorsorge und Erkennung von Mundschleimhauterkrankungen.“ Mit dieser Feststellung unterstreicht Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar die Bedeutung des regelmäßigen Zahnarztbesuches. Der Zahnarzt ist prädestiniert, Mundschleimhauterkrankungen frühzeitig zu erkennen und für eine fachgerechte Behandlung zu sorgen. Oesterreich: „Auch wenn keine akuten Beschwerden und Entzündungen vorliegen oder auch keine Zähne mehr vorhanden sind, ist der halbjährige Kontrollbesuch beim Zahnarzt ein wesentlicher Aspekt der Krebsfrüherkennung, bzw. Krebsvorsorge. Gleichzeitig verfügt der Zahnarzt über die Möglichkeit, gesundheitsschädliches Verhalten oder krebsauslösende Faktoren zu beeinflussen.“
Jährlich erkranken in Deutschland 10.000 Menschen an einem Mundhöhlenkarzinom. Rauchen, schlechte Mundhygiene und übermäßiger Alkoholgenuß sind eindeutige Risikofaktoren bei dieser Erkrankungsform. Das frühzeitige Erkennen ist angesichts dieser Daten und der unverändert schlechten Überlebensraten im besonderen Interesse der Betroffenen. Oft ist nur eine Blase im Mund und unspezifische Zahnfleischschmerzen der Grund für den Zahnarztbesuch. Dieser muß nun abklären, ob eine schwerwiegendere Erkrankung vorliegt. Deswegen ist eine regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt auch die beste Krebsvorsorge. Nur so können Krebs und Mundschleimhauterkrankungen frühzeitig erkannt und später minnimalinvasiv (SIC) behandelt werden. Professionielle Zahnreinigung, Parodontosebehandlung und regelmäßige Mundspülungen mindern das Risiko für Mundschleimhauterkrankungen.
So unterstützt die Bundeszahnärztekammer seit einigen Jahren den weltweiten Kampf gegen den Krebs unter anderem mit einer Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg zum Thema „Tabak und Mundgesundheit“. Darüber hinaus hat die BZÄK mit der Broschüre „Erkennung oraler Risikoläsionen(Mundschleimhauterkrankungen) in der zahnärztlichen Praxis“ einen von der Deutschen Krebshilfe herausgegebenen Ratgeber aufgelegt, der Zahnärzte über die komplexe Thematik "Sensibilisieren- Erkennen - Überweisen" informiert.
Pressemitteilung
Bundeszahnärztekammer
Dr.med.dent. Frank Seidel
Zahnarzt für Oralchirurgie
TSP Implantologie
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14532 Kleinmachnow-Berlin
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