Knochenaufbau
Knochenaufbau ohne Zweitoperation beim Zahnarzt durch leichte Applikation
Mit NanoBone*-Block bietet die Firma ARTOSS GmBH jetzt ein nanokristallines Hydroxylappatit in Blockform zum Knochenaufbau für die Implantologie an. Bis zum heutigen Tag gilt die Entnahme des eigenen Knochens aus dem Kieferwinkel, Kinn oder dem Beckenkamm als Goldstandard zum Knochenaufbau in der Implantologie. Doch jetzt kann der Zahnarzt auf eine schnelle, für den Patienten wenig belastende Operationsmethode zum Knochenaufbau zurückgreifen. Die gefürchtete simultane Zweitoperation, die in der Regel für den Patienten im Rahmen des Knochenaufbau eine starke zusätzliche Belastung darstellt, entfällt und bettet sich somit auch in das Konzept des SIC vom Oralchirurgen Dr.Frank Seidel ein.
Das geringe Komplikationspotential und die leichte Applikation beim Knochenaufbau dieses Knochenersatzmaterials, welches auch in Granulatform für Knochendefekte wie z.B. nach einer Wurzelspitzenresektion, Entfernung von Zysten oder Weisheitszähnes angeboten wird spricht für die praktische Anwendung von NanoBone*. Wie das Granulat wird auch der Block im Sol-gel-Verfahren bei Temperaturen bis 700°C hergestellt und ist ungesintert. Es entstehen dabei Poren vom Nanometer-bis Mikrometerbereich, in die sich nach Anmischen mit Blut die autologen Proteine legen. Der Körper erkennt das Material als körpereigen und das natürliche Remodelling im Zuge des Knochenaufbau beginnt.
Bei multiplen Implantationen innerhalb der Versorgung mit Implantatbrücken und der Sofortversorgung mit Zahnimplantaten ist meistens simultan zur Implantation ein Knochenaufbau erforderlich. Dieser Knochenaufbau kann mit körpereigenem Knochen(Goldstandard) und mit einem Knochenersatzmaterial umgesetzt werden. Nach einem Knochenaufbau ist die Abschirmung mit einem Antibiotikum und die Nichtbelastung mit schlecht sitzenden Prothesen(mechanische Ruhe wie bei der Knochenbruchheilung) im augmentierten Lager ein wichtiger Garant für das Anwachsen des aufgebrachten Ersatzmaterials. Sollte die Einheilphase gestört werden kann es zu ausgeprägten Entzündungen(Osteomyelitis) und zu einem weiterem Knochenverlust kommen. Die Ausgangssituation nach einem solchen prä - oder intramplantologischen Knochenaufbau ist dann meistens schlechter einzuschätzen als vor einer solchen ambulanten Operation. Deshalb sollte im Vorfeld einer Implantatplanung mit einer entsprechenden 3-D bildgebenden Diagnostik(DVT) das genaue Ausmaß des Implantatlagers eruiert werden, um den Knochenaufbau zielgerichtet anzubieten und das Ausmaß der operativen Belastung für den Patienten so gering wie möglich zu halten. Minimalinvasive Proceduren im Sinne des SIC benötigen in der Medizin und Zahnmedizin eine äußerst genaue sorgfältige Diagnostik und Planung. Gerade der Mangel an chirurgischer Übersicht im Vorfeld eines Knochenaufbaus kann nur durch ausreichende Informationen aus anderen bildgebenden Quellen kompensiert werden. Ein intergriertes Konzept von 3-D Bildgebung, Diagnose, Planung und Umsetzung vereinfacht die schwierige Implantatherapie mit einem Knochenaufbau.
Quelle zum Thema Knochenaufbau: www.artoss.com
Dr.med.dent. Frank Seidel
Zahnarzt für Oralchirurgie
TSP Implantologie
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