3D Röntgen beim Zahnarzt
3-dimensionale Bildgebung in der Implantologie durch den Zahnarzt
Der Bundesverband der implatologisch tätigen Zahnärzte in Europa(BDIZ, EDI) hat nun auch einen Leitfaden zum 3D Röntgen in der Implantologie erarbeitet. Das Ergebnis dieses Leitfadens wurde mit Wissenschaftlern und praktisch tätigen Zahnärzten auf der Europäischen Konsensuskonferenz Ende Februar 2009 in Köln erarbeitet. Die 3D-Diagnostik in der Implantologie ist der Themenschwerpunkt des BDIZ- EDI in 2009. Das Konsensuspapier beruht auf den aktuellsten wissenschaftlichen Schriften zum Einsatz der räumlichen Bildgebung in der Implantologie für verschiedene Indikationen.
Eine 3-dimensionale Bildgebung durch Röntgen wird so bei einem präimplantologisch sehr geringen Knochenangebot wo ein späterer Knochenaufbau oder bei einer Implantation zu sensiblen anatomischen Strukturen (Nerv, Kieferhöhle) empfohlen. Als weitere Indikationen wird die computergestützte Implantatplanung (z.B. Nobel Guide)und Navigation aufgeführt. So unterstützt dieses 3D Verfahren das Konzept der minimalinvasiven Implantologie (SIC). Auch bei der Evaluation von postoperativen Beschwerden wie Nervverletzungen kann die 3-D Bildgebung forensisch empfohlen werden.
Nach den Schwerpunktthemen „Sofortversorgung/Sofortbelastung" 2006, „Keramik als Werkstoff" 2007 und „Periimplantitis" 2008 haben BDIZ EDI und EuCC mit der 3D-Diagnostik in der Implantologie nunmehr den vierten Leitfaden für die Implantologie in Praxis und Wissenschaft entworfen.
Dr.med.dent. Frank Seidel
Zahnarzt für Oralchirurgie
TSP Implantologie
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