Zahnimplantat
Das Zahnimplantat mit präziser Implantatnavigation
Durch die jahrzehntelange Bewährung der Roboter- und Navigationssysteme in der Neurochirurgie und Orthopädie wurde jetzt ein Operationssystem für die dentale Implantologie entwickelt, welches die Anforderungen bezüglich Genauigkeit, Funktionalität und vor allem Sicherheit für den Operateur und Patienten in einem Optimum in der Setzung des Zahnimplantat erfüllt.
Durch die Focussierung aller Komponenten auf das Arbeitsfeld Mundhöhle gliedert sich das System optimal in das implantologisch-prothetische Behandlungskonzept von Dr.Frank Seidel in Kleinmachnow bei Berlin ein.
Welche Form sollte das Zahnimplantat haben ?
In der Geschichte der Implantologie hat es bis zum heutigen Tage die verschiedensten Formen(Schrauben, Nadeln, Stufen, Blatt, Zylinder) für ein Zahnimplantat gegeben. Die agressive Schraubenform, welche die Konfiguration einer Zahnwurzel nachahmt hat sich in der modernen Zahnimplantologie durchgesetzt, d.h. die auftretenden Kaukräfte werden über einen wurzelförmigen Grundkörper und ein progressives Sondergewinde in den Knochen eingeleitet. (z.B. Ankylos-Zahnimplantat) Hierbei nehmen die Gewindegänge und die Krümmung der Gewindeflanken nach apikal zu. Somit wird eine optimale Primärstabilität des Zahnimplantat-es auch im strukturschwachen Knochen gewährleistet.
Welche Aufbauverbindung ist für ein Zahnimplantat optimal ?
Im Flugzeugbau hat sich bis zum heutigen Tag das Konusprinzip als form-und kraftschlüssige Verbindung hervorragend bewährt. So werden Triebwerke an den Tragflächen über diese sehr feste Verbindungsform befestigt. Das moderne Zahnimplantat verfügt jetzt auch über eine solche äußerst belastbare Steckverbindung zum Implantataufbau(Implantatabutment). Das konusförmige Aufbauteil wird ganz einfach in den Gegenkonus im Zahnimplantat gesteckt. Das Ergebnis einer solchen Presspassung ist eine mikrospaltfreie und dadurch vor allem bakteriendichte Verbindung. Bei veralteten Zahnimplantat-en wurde durch parallelwandige Steckverbindungen oft eine Periimplantitis(Zahnimplantat - Entzündung) an der Implantatschulter beobachtet, da keine optimale Dichtigkeit zum Innenleben des Zahnimplantat bestand. Durch diese konische Verbindung zwischen Zahnimplantat-Abutment und Implantatschulter ergibt sich eine künstliche Stufe, in der sich im Rahmen eines Platform-Switching eigenes Zahnfleisch anlagert und somit eine gesunde gingivale Barriere gegen eine bakterielle Invasion geschaffen wird.
Welche Oberflächenbeschichtung auf dem Zahnimplantat bietet die besten Voraussetzungen für eine schnelle Implantateinheilung ?
Bevorzugt wird idR eine mikrorauhe, sandgestrahlte und thermisch geätzte Zahnimplantat-Oberfläche, welche im Idealfall bis über die Schulter des Dental Implant gezogen wird. In der Entwicklung befinden sich Technologien, welche in einer sogenannten Biologiesierung der Zahnimplantat-Oberfläche münden, dh. dass spezielle Wachstumsfaktoren auf dem Zahnimplantat die zukünftige Einheilzeit verbessern sollen.
Kann ein Zahnimplantat auch in Vollarkose beim Zahnarzt gesetzt werden ?
Die Vollnarkose bietet die Möglichkeit für Patienten mit Angst vor dem Zahnarzt ein Zahnimplantat völlig stressfrei zu setzen. Hierbei kommt es natürlich darauf an, in welcher Anzahl das Zahnimplantat gesetzt werden soll . So hat sich das Narkoseverfahren in Kombination mit einer Lokalanästhesie hervorragend bei Mehrfachimplantationen im Rahmen einer Sofortbelastung(d.h. ein Zahnimplantat bekommt sofort eine Implantatkrone oder Implantatbrücke) bewährt. In einfacheren Situationen bietet sich dem Patienten die Möglichkeit sich das gewünschte Zahnimplantat in Sedierung(Tiefschlaf) setzen zu lassen.
Minimalinvasive Operationsverfahren(SIC) für ein sicheres, schmerzfreies Zahnimplantat
Vorteile des Robodent® -Verfahrens aus Sicht des Patienten sind: Der Oralchirurg kann das Zahnimplantat exakt dort plazieren, wo sie aus chirurgischer und prothetischer Sicht optimal angeordnet werden soll. In vielen Fällen kann auf ein chirurgisches Aufklappen und späteres Vernähen der Mundschleimhaut verzichtet werden. Durch optimale, präzise Zahnimplantat Positionierung kann die Einheilzeit der Implantate verkürzt und in ausgewählten Fällen Zahnersatz sofort auf die Implantate eingesetzt werden. Es wird ein Höchstmaß an Stabilität und Ästhetik erreicht.
An den Implantatpositionen wird nach lokaler Schmerzbetäubung nur ein kleines Loch gestanzt. Die postoperative Belastung des Patienten wird auf ein Mindestmaß reduziert.
Die Zeit der Behandlung und der Erholung von dem Implantateingriff ist kürzer als bei einem konventionellen Eingriff bei deutlich höherer Präzision.
Das Navigationssystem Robodent® wurde im Rahmen umfangreicher Forschungsarbeiten in Berlin an der Universitätsklinik Charite´ in der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Lüth und Prof. Dr. Dr. mult. Bier entwickelt (Abteilung für Navigation und Robotik) und wird jetzt
standartisiert und professioniell in unserer Praxis angewendet.
Anatomische Strukturen wie Nerven, Gefäße, Kieferhöhle oder Nasenboden werden am Computermonitor markiert umd vom Navigationssystem später bei der Operation vor unbeabsichtigten Verletzungen geschützt.
Durch das gezielte operative Vorgehen ist nur ein sehr kleiner Zugang zum OP-Gebiet notwendig und dadurch bedingt ist eine wesentlich geringere Traumatisierung (Schädigung) des Weichgewebe. Das postoperative Beschwerdebild des Patienten ist deutlich verringert.
Die Auswahl des Zahnimplantat-es erfolgt aus einer Datenbank, die nahezu alle Hersteller zahnärztlicher Implantate erfasst. Eine besondere Erleichterung bei der Planung wie auch der eigentlichen Operation ist das automatisch berechnete 3-D-Modell des Patientenkiefers in das automatisch die Implantatachsen der zu setzenden Implantate gezeichnet werden. Das 3-D Modell kann virtuell gedreht und gewendet werden.
Ablauf während der OP
Ein optischer Sensor vermisst hochpräzise die Lage von Patient und Bohreinheit. Das Navigationssystem zeigt dem Operateur über intuitiv zu erfassende Farbmarkierungen die korrekte Lage seines Bohrers in Bezug auf das zu setzende Zahnimplantat an.
Das Verfahren basiert auf Infrarotlicht, das an kleinen, leichten und ergonomisch angebrachten Reflektorkörpern an Bohreinheit und Patient gespiegelt wird. Ähnlich der Wirkungsweise der menschlichen Augen werden die Reflektionsprismen von 2 Infrarotkameras beobachtet und durch Stereovision die räumliche Lage exakt bestimmt. Es befinden sich keine Kabel am Patienten, dadurch wird die Handhabung wesentlich erleichtert.
Während der OP wird dem Implantologen die Abweichung zwischen Instrument und geplanter Implantatachse mit einer Genauigkeit im Zehntelmillimeter-Bereich angezeigt und dokumentiert (zur Qualitätssicherung). Das Navigationssystem erkennt automatisch die Länge des eingespannten Bohrers und identifiziert selbständig das gerade zu bohrende Zahnimplantat.
Die Tiefe des Bohrers im Knochen kann der Implantologe an einem Rollbalken am Bildschirm verfolgen. Sobald die exakte Tiefe erreicht ist, ertönt zudem ein akustisches Signal. Der Patient wird zur präoperativen Planung im CT-Gerät oder DVT gelagert.
Es erfolgt dann ein Spiral –CT des Kiefers mit hochauflösenden dünnen Schichten. Die gesamte Untersuchung der Radiologen in Berlin dauert einschließlich Lagerung für den Patienten ca. 2 bis 3 Minuten. Der Datensatz des Kiefers wird dann mit den Rekonstruktionsparametern weiterverarbeitet.
Diese Information wird einer CD-ROM für den Patienten gespeichert und steht dann für den Operateur zur Verfügung.
Möchten Sie mehr über Implantatnavigation und DAS computergestützte Zahnimplantat beim Zahnarzt erfahren ? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:
Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)
![]()
Dr.med.dent. Frank Seidel
Zahnarzt für Oralchirurgie
TSP Implantologie
Förster - Funke - Allee 104
14532 Kleinmachnow-Berlin
Tel.: 03 32 03-85 200
Notruf: 0174-1610060
Anmeldung:
Montag-Freitag
08.00 - 20.00 Uhr
Samstag
08.00 - 13.00 Uhr
